Ich kenne Angst –
und ihren Weg hinaus.
Hypnosetherapie für Kinder in Thun –
wer ich bin und wie ich arbeite.

Wie alles begann

Ich werde nie vergessen,
wie ich Moritz das erste Mal gesehen habe.
Etwa sechs Jahre alt,
völlig verunsichert,
die Arme fest um die Hüfte seiner Mutter geschlungen
wie ein kleiner Koala.
Ich war gerade in einer neuen Praxis gestartet –
wieder einmal gleich
für die Angstpatienten und Kinder
zuständig.
Moritz hatte einen völlig zerstörten Milchzahn,
Schmerzen,
schlechte Erfahrungen bei anderen Zahnärzten
und diese Mischung
aus Panik und Misstrauen im Blick.
Die man nur von Kindern kennt,
die schon zu viel erlebt haben.
Ich war ehrlich gesagt angespannt,
vielleicht sogar überfordert.
Ich wollte diesem Kind unbedingt helfen –
und hatte gleichzeitig das Gefühl:
Ich weiß nicht, ob ich das heute schaffe.
Und dann passierte etwas,
das ich bis heute nicht ganz erklären kann.
Irgendwie hatten wir einen Draht zueinander.
Keine grosse Technik,
kein Konzept –
einfach ein stiller Faden, der getragen hat.
Beim ersten Termin nur ganz vorsichtig.
Beim zweiten stand er plötzlich vor mir und sagte:
„Ich komme heute allein zu dir ins Zimmer.“
Die Mutter staunte,
ich staunte –
und Moritz strahlte, als hätte er gerade einen Berg bestiegen.

Meine Motivation
Damals wirkte es wie Zufall.
Aber genau diesen „Zufall“ wollte ich verstehen.
Und wiederholen.
Das war der Moment, in dem ich merkte:
Ich will nicht, dass solche Veränderungen vom Zufall abhängen.
Ich wollte verstehen, warum Angst sich manchmal in Mut verwandelt –
und wie man Kindern zuverlässig dabei helfen kann.
Also habe ich mich auf den Weg gemacht:
- Ausbildung Hypnose für Zahnärzte
- Ausbildung zur Hypnosetherapeutin
- Weiterbildungen in Kinderzahnmedizin
– alles, was mir helfen konnte, ängstliche Kinder besser zu erreichen, habe ich aufgesogen.
Und genau deshalb
arbeite ich heute als Kinderzahnärztin und Hypnosetherapeutin:
um Kindern nicht nur Mut zu machen,
sondern ihnen zu zeigen, wie stark sie wirklich sind.
Hypnose beim Zahnarzt vs. Hypnosetherapie
In der Zahnmedizin begeistert mich jeden Tag,
wie leicht sich Hypnose integrieren lässt.
Die Kinder tauchen in Fantasiereisen ein.
Vergessen ihre Angst.
Und Eltern staunen,
wie ruhig und angenehm, selbst schwierige, Behandlungen sein können.
Hier begleite ich Kinder durch ihre Angst hindurch,
damit die Behandlung gut machbar wird.
In der Hypnosetherapie habe ich den Raum,
den ich mir immer gewünscht habe:
Zeit, um Ängste wirklich zu verstehen und an der Wurzel aufzulösen.
Statt sie nur kurzfristig kleiner zu machen.
Hier gehe ich der Ursache, der Angst auf den Grund –
und wandele sie so um,
dass Kinder nachhaltig mutiger werden.
Das Schönste ist, wenn ein Kind merkt:
„Ich kann das“.
Genau dafür mache ich meinen Job so gern.
Haben Sie noch Fragen? Dann lesen Sie mal diesen Beitrag:
FAQ in der Kinderhypnose.
Dort beantworte ich häufig gestellte Fragen.
Möchten Sie, dass Ihr Kind seine Angst verliert und mit einem starken Gefühl in den Alltag geht?
Dann lassen Sie uns in Ruhe besprechen, wie ich Ihrem Kind helfen kann.
